«
»
«
»
  • Schlafzimmerwände mit conluto Lehmfarbe Edelweiß
  • Neubau in Norddeutschland mit conluto Stampflehmwand
  • conluto Lehmputz im Schloß Körtlinghausen
  • Skandinavische Wohnküche mit conlino Lehm-Glätte Muschel
  • Gemeindezentrum in Karlsruhe mit conluto Stampflehmwand
  • Weinkeller in Österreich mit conluto Lehmputz
  • Grundofen in Lehmbauweise im Tao Gesundheitszentrum des Gutshauses Stellshagen
  • Wohnzimmer mit conluto Edelputz Edelweiß auf Lehmputz
  • conlino Lehm-Edelputz Kiesel und Effekt-Material Glimmermineral für die moderne Betonoptik
  • Leuchtturm-Hotel Dagebüll mit conluto Lehm verputzt

Lehmputz

> Der Untergrund, der erste Schritt zum Erfolg

Da die Qualität der fertigen Oberfläche stark von der Beschaffenheit des Untergrundes abhängig ist, muss dieser vorab sehr sorgfältig geprüft und vorbereitet werden. Im Folgenden sind sowohl die Prüfverfahren als auch die Vorbehandlungsmaßnahmen detailliert aufgeführt.

Die Angaben zu den Vorgehensweisen auf verschiedenen Putzuntergründen in den Texten und Tabellen beruhen auf Erfahrungswerten. Die Beurteilung der örtlichen Gegebenheiten obliegt dem Ausführenden, er verantwortet das weitere Vorgehen. Im Zweifel ist eine Arbeitsprobe anzulegen.

1. Prüfung der Untergründe

Prüfung des
Untergrundes durch

Beurteilung
1.1 Optische PrüfungFeststellen von Verschmutzungen, Schalölresten, Ruß oder lockeren Teilen.

1.2 Wischprobe

Mit der flachen Hand kann Verunreinigung durch Staub und Schmutz festgestellt werden. Wischproben müssen an mehreren Stellen durchgeführt werden.

1.3 Kratzprobe

Mit hartem und spitzem Gegenstand (Kelle, Spachtel) eine Kratzprobe durchführen, um die Tragfähigkeit des Untergrundes zu prüfen.
1.4 BenetzungsprobeDer Untergrund wird mit Wasser benetzt. Perlt das Wasser ab, müssen eventuelle Reinigungsmaßnahmen durchgeführt oder die Fläche mechanisch angeraut werden.
1.5 FeuchtemessgerätDer Feuchtigkeitsgehalt des Untergrundes kann festgestellt werden. Schwankungen im Feuchtegehalt des Untergrundes werden sichtbar.

2. Anforderungen an den Untergrund

Anforderungen
an den Putzgrund

Vorbehandlungsmaßnamen
Beispiele
2.1 MaßgerechtGrobe Unebenheiten und Schlitze schließen.

2.2 Ausreichend rau

Aufrauen mit entsprechenden Werkzeugen, Sinterschichten entfernen (z. B. Stahlbesen), Haftbrücken wie z. B. conluto Grundierung aufbringen, Spritzbewurf aufbringen.

2.3 Tragfähig

Abschlagen von losen Altputzen, Verfestigen des Untergrundes, Anbringen von conluto Schilfrohr-Putzträgergewebe auf Holzbauteilen, Entfernen von Tapeten, Fliesen und Altbeschichtungen.

3. Reinigungsarbeiten am Untergrund

Anforderungen
an den Putzgrund

Vorbehandlungsmaßnahmen
Beispiele

2.4 Sauber u. frei von
      durchschlagenden Stoffen

      rostende Eisenteile

Entfernen oder mit mineralischem Putz und Putzträger vorputzen.

      z. B. Staub

Abbürsten und Abkehren, Vornässen mit Wasser (sparsam, kein sattes Wässern).
      z. B. SchalölresteReinigen mit Lösungsmitteln, Ablaugen.
      z. B. Ausblühungen (Salze)Untersuchen lassen, mechanisch entfernen, chemisch behandeln oder ggf. Sanierputze einsetzen, Lehmputz darf nicht auf versalzte Flächen aufgebracht werden.
      z. B. Nikotin, Ruß, TeerVersottete Flächen müssen mit handelsüblichen Mitteln abgesperrt oder ggf. sogar abgetragen werden.
2.5 TrockenNeubauten: ausreichend trocknen lassen, ggf. Bautrocknung einsetzen.
Altbau: aufsteigende Feuchtigkeit muss verhindert werden, Mauerwerk trockenlegen.
2.6 Gleichmäßige,
      gute Saugfähigkeit
Vermindern: Vornässen.
Erhöhen: Aufbringen eines Spritzbewurfes oder einer Haftbrücke.
2.7 EinheitlichSpritzbewurf, conluto Wand- und Deckengrundierung, conluto Schilfrohr-Putzträgergewebe.

Entscheidendes

Um ein optimales Putzbild und eine möglichst geringe Trocknungszeit der Lehmputze zu erreichen, ist darauf zu achten, dass die zu verputzenden Bauteile vollständig durchgetrocknet sind. Auf nasse Wandflächen darf nicht geputzt werden, der Putzuntergrund ist gemäß VOB-C: DIN 18350 zu prüfen. Der Putzuntergrund muss staubfrei und frei von losen, die Putzhaftung beeinträchtigenden Bestandteilen sein. Bei Altbauten sind die Wände zudem auf Mängel zu überprüfen, die einen erhöhten Feuchtigkeitsanfall bewirken. Hierzu zählen z. B. eindringende Feuchtigkeit von außen, aufsteigende Feuchte von unten oder auch starke Salzbelastungen durch die Umnutzung von Stall- zu Wohngebäuden.
Diese grundsätzlichen Mängel sind in ihren Ursachen zu beheben. Lehmputze können in diesen Fällen nur nach Schadensbehebung eingesetzt werden.  Da Lehmputze nicht hydraulisch abbinden, sondern durch Trocknung erhärten, ist dafür zu sorgen, dass die Wasserabgabe an die Raumluft ungehindert erfolgen kann (siehe Punkt „Trocknung“).
Der Putzgrund und die Umgebungstemperatur müssen während der Verarbeitung mind. 5°C betragen. Vor Beginn der Arbeiten müssen angrenzende Bauteile vor Beschädigung oder Verschmutzung geschützt werden. Da Lehmputze wasserlöslich sind, ist die Gefährdung relativ gering, jedoch sind Lehmmörtel färbend.



undefinedzum nächsten Menüpunkt "Putzauftrag"

Hier geht’s zu den Produkten

Unterputz, Oberputz, Feinputz, Lehmputze terra
mehr

Arbeitsblatt Lehmputz

Arbeitsblatt 5.1
mehr

Händlersuche

Finden Sie conluto-Partner in Ihrer Nähe
mehr

Verbrauchsrechner

Berechnen Sie die für Ihr Vorhaben benötigte Materialmenge
mehr

Ausschreibungstexte

für Ihre Bauvorhaben in gängingen Formaten wie GAEB, PDF, DOC, etc.
mehr