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  • Wohnzimmer mit conluto Edelputz Edelweiß auf Lehmputz
  • Leuchtturm-Hotel Dagebüll mit conluto Lehm verputzt
  • Schlafzimmerwände mit conluto Lehmfarbe Edelweiß
  • Gemeindezentrum in Karlsruhe mit conluto Stampflehmwand
  • Grundofen in Lehmbauweise im Tao Gesundheitszentrum des Gutshauses Stellshagen

Glossar

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F wie ...

Fliesen und Lehm
Für Fliesen ist Lehm grundsätzlich kein zugelassener Untergrund. Jedoch können Fliesen in nicht Spritzwasser ausgesetzten Bereichen unter Vorbehalt angebracht werden, z. B. als Sockelfliesen. Dazu wird der Lehmgrundputz (keine Lehmedel- oder Feinputzlage) mit Tiefengrund mehrfach verfestigt und die Fliesen anschließend mit einem Flexkleber angesetzt. In Nassbereichen würde Feuchtigkeit durch Fugen eindringen und die Haftzugfestigkeit des Lehmputzes trotz Verfestigung herabsetzen und nicht mehr ausreichen. Ein Plattenwerkstoff oder chemisch abbindender Putz ist als zu fliesender Untergrund in jedem Fall vorzuziehen. Das Verfliesen von Lehmputzen ist ohnehin fraglich, da die positiven Eigenschaften des Lehms unter der dichten Fliese nicht zum Tragen kommen.

Feuchte
Lehm ist unter anderem wegen seiner guten Feuchteabsorption ein beliebter Baustoff. Doch in luftdichten Neubauten und sanierten Altbauten sind häufig Lüftungsanlagen verbaut, bei denen eine zu hohe Luftwechselrate eingestellt ist, wodurch die Feuchtigkeit abgelüftet wird. Dies führt dazu, dass der Lehm die Raumluftfeuchte nicht wie gewünscht speichern und nach Bedarf wieder an die Raumluft abgeben kann. Um die Eigenschaften des Lehms wieder nutzen zu können, empfiehlt sich das Reduzieren der Luftwechselrate. Bei der Verwendung von Lehmbaustoffen im Neu- oder sanierten Altbau kann durch die Feuchtespeicherung des Lehms auf kleinere Lüftungsanlagen oder eine durch den CO2-Gehalt gesteuerte Anlage zurückgegriffen werden. Das spart Kosten und Energie.

Fugen im Sichtfachwerkbereich
Der Außenputz von Sichtfachwerk ist an Wetterseiten besonderen Belastungen ausgesetzt. Wasser, das durch die Randfugen eindringt, könnte die aus einem diffusionsoffenen Kalkputz bestehende Putzdeckschicht vom weichen Untergrund ablösen. Aus diesem Grund darf hier nur ein Lehmstein der Anwendungsklasse I genutzt werden, der ein geringes Quellverhalten aufweist. Etwaige entstandene Fugen dürfen nicht mit dauerelastischer Fugenmasse, wie Acryl oder Silikon abgedichtet werden, da diese die Austrocknung eingedrungener Feuchte verhindern und dies zu Schäden am Holzbauteil führt.