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Lehmputz

> Plattenmaterialien

Schilfrohrplatten und Schilfrohrgewebe

Schilfrohrplatten und Schilfrohr-Putzträgergewebe werden zweilagig verputzt. Der Untergrund darf nicht vorgenässt werden, zur besseren Putzhaftung – vor allem an Deckenflächen – kann ggf. jedoch ein Vorspritz aus Lehmputz aufgebracht werden. In die erste Putzlage aus Lehm-Unterputz (Schichtstärke: mind. 1 cm) wird ein flächiges Armierungsgewebe eingelegt. Nach anschließender Trocknung wird die zweite Putzschicht aufgebracht.

Holzwolle-Leichtbauplatten

Wie auf Schilfrohrplatten wird auch auf Holzwolle-Leichtbauplatten ein zweilagiger Putzaufbau inkl. Armierungsgewebe im oberen Drittel aufgebracht. Die Platten sind nach Herstellerangaben vorzubehandeln. Ein flächiger Vorspritz aus einem hydraulischen Mörtel erhöht die Haftung für den nachfolgenden Lehmputz. Um einer möglichen Rissbildung vorzubeugen, sollte nach dem ersten Putzauftrag die Feuchtigkeit wieder vollständig aus der Platte entweichen (empfohlene Trocknungszeit: 4 Wochen). Aufgrund verschieden erhältlicher Plattentypen mit unterschiedlichen Oberflächen ist eine Arbeitsprobe durchzuführen.

Lehmbauplatten

siehe auch Arbeitsblatt Lehmbauplatte 3.1 (PDF)
siehe auch Arbeitsblatt Lehmbauplatte 3.1 (PDF)

Das Verputzen von Lehmbauplatten erfolgt  zweilagig mit Lehm-Feinputz oder Lehmputz terra fein. Es kann mit vollflächiger Armierung oder Fugenarmierung gearbeitet werden. Die einfache und sichere Variante ist, über die gesamte Fläche ein Armierungsgewebe mit Lehm-Feinputz einzubringen. Hierdurch wird die Gefahr der Erhöhung durch überlappende Gewebestreifen gemindert.
Eine ausreichende Überlappung des Gewebes (min. 10 cm) an den Ansätzen ist dennoch vorzunehmen. Nach vollständiger Trocknung der ersten Putzlage oder der Verspachtelung wird eine zweite Lehmputzschicht aus Feinputz oder Lehmputz terra fein aufgetragen.
Die Lehmbauplatten können auch mit Lehm-Oberputz verputzt werden. Jedoch ist darauf zu achten, dass dieser nicht stärker als 5 mm je Lage aufgetragen wird, da sonst die Gefahr der Durchfeuchtung und somit auch der Verformung der Lehmbauplatte besteht. Die gesamte Putzstärke sollte 10 mm nicht überschreiten. Außerdem muss die Unterkonstruktion entsprechend dem zusätzlichen Gewicht dimensioniert werden. Für den Verputz mit Fugenarmierung wird zunächst ein Gewebestreifen über die Plattenstöße gelegt und mit einer Schlämme aus Lehm-Feinputz eingestrichen.
Das Gewebe sollte nicht auf den Fugen überkreuzen, eine doppellagige Gewebeschicht führt zu einer Erhöhung der darauf folgenden Putzschichtstärke. Danach wird die innenliegende Fläche der Lehmbauplatten leicht angenässt und mit Lehm-Feinputz in Schichtstärke des Armierungsgewebes aufgefüllt. Nach vollständiger Trocknung der ersten Putzlage oder der Verspachtelung wird eine zweite Lehmputzschicht aus Feinputz oder Lehmputz terra fein aufgetragen. Das Annässen der Fläche ist nötig, damit der Putz lange bearbeitet werden kann, dies darf jedoch nicht zu stark erfolgen, da ansonsten die Platte durchfeuchtet und plastisch wird. Bei dieser Variante der Fugenarmierung besteht eher die Gefahr, dass sich bei Streiflicht die Fugen in der Fläche abzeichnen.

Gipskarton- und Gipsfaserplatten

Da Gipskarton- und Gipsfaserplatten keine zu hohen Auffeuchtungen aufweisen dürfen, ist vor dem Verputzen die Feuchtigkeit der Platten zu prüfen. Diese muss unter 1,3 % liegen, um nachträgliche Verformungen zu vermeiden. Sämtliche Vorarbeiten wie das Verspachteln der Fuge mit einer Fugenarmierung oder einem flächigen Vlies müssen laut Herstellerrichtlinien abgeschlossen sein.
Die Verspachtelung der Platten muss der Qualitätsstufe 2 (Q2) entsprechen. Diese Qualitätsstufe umfasst die Grundverspachtelung und das Nachspachteln bis zum Erreichen eines stufenlosen Übergangs zur Plattenoberfläche.
Gipskarton- und Gipsfaserplatten sind nur für dünnlagige Verputze in einer Schichtstärke von 1-5 mm  zugelassen. Geeignete Putze sind vor allem Lehm-Feinputz (max. Schichtstärke 3 mm), Lehmputz terra fein (max. Schichtstärke 4 mm) und der conlino Lehm-Edelputz (max. Schichtstärke 2 mm). Vor dem Verputzen wird die Fläche mit der conluto Wand- und Deckengrundierung behandelt. Sie schützt die Platte vor einer Durchfeuchtung und sorgt aufgrund ihrer ausgeprägten Körnung für eine ausreichende Haftung des Lehmputzes.

OSB-Platten

Anbringen des Schilfrohrgewebes auf OSB-Platten
Anbringen des Schilfrohrgewebes auf OSB-Platten

OSB-Platten sind nicht ohne weiteres für den Verputz mit Lehm geeignet. Sie müssen vorab mit einem flächigen Putzträger versehen werden. Hierfür wird das conluto Schilfrohr-Putzträgergewebe (70-stängelig) verwendet. Zur Befestigung eignen sich verzinkte Klammern in einer Länge von > 16 mm für Wandkonstruktionen und > 25 mm für Decken- und Dachschrägen. Die Anzahl der Befestigungspunkte beträgt ca. 80-100 Tackerklammern/m². (Zur Befestigung des Gewebes: siehe "Untergründe detailliert / Putzträger: wann sind sie erforderlich?".) Das Verputzen der OSB-Platten erfolgt zweilagig inkl. Einlegen eines flächigen Armierungsgewebes. Die erste Putzlage wird in der Regel mit Lehm-Unterputz ausgeführt (max. Schichtstärke 15 mm), in den das Armierungsgewebe eingearbeitet wird. Nach vollständiger Trocknung der Putzschicht kann die zweite Lage Lehmputz aufgebracht werden (Lehm-Oberputz, Lehmputze terra fein, Lehm-Feinputz). Die gesamte Putzstärke sollte 20 mm nicht überschreiten.
Wichtig: Es ist von Anfang an für eine rasche, kontrollierte Trocknung Sorge zu tragen. OSB-Platten dürfen keiner zu hohen Durchfeuchtung ausgesetzt werden (siehe Trocknungsprotokoll unter Trocknung).



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