«
»
«
»
  • Gemeindezentrum in Karlsruhe mit conluto Stampflehmwand
  • Leuchtturm-Hotel Dagebüll mit conluto Lehm verputzt
  • Skandinavische Wohnküche mit conlino Lehm-Glätte Muschel
  • Schlafzimmerwände mit conluto Lehmfarbe Edelweiß
  • Weinkeller in Österreich mit conluto Lehmputz
  • Neubau in Norddeutschland mit conluto Stampflehmwand
  • conlino Lehm-Edelputz Kiesel und Effekt-Material Glimmermineral für die moderne Betonoptik
  • Wohnzimmer mit conluto Edelputz Edelweiß auf Lehmputz
  • conluto Lehmputz im Schloß Körtlinghausen
  • Grundofen in Lehmbauweise im Tao Gesundheitszentrum des Gutshauses Stellshagen

Lehmbauplatte

> Verarbeitung und Anbringen der Platten

Aussparungen an Öffnungen
Aussparungen an Öffnungen

conluto Lehmbauplatten haben zwei unterschiedliche Seiten. Die glatte Seite muss immer zum Untergrund zeigen während die raue Seite zum Verarbeiter gerichtet ist.
Die Platten werden im Verband verlegt, horizontale Stöße dürfen nicht übereinander stehen. Der Versatz muss mind. 25 cm betragen. An Fenster- und Türdurchbrüchen müssen die Platten im Zwickelbereich L-förmig ausgeschnitten werden. Auch hier ist der Versatz von mind. 25 cm einzuhalten. Die Platten werden mit Schrauben und Haltetellern befestigt. Die Anzahl der Befestigungspunkte sind den entsprechenden Tabellen zu entnehmen.
An den Stößen ist eine Befestigung der Platte mit mind. 2 cm Randabstand einzuhalten, es kann jedoch auch eine Verbindung mittels Schrauben und Haltetellern in der Fuge erfolgen (jedoch nicht an Decken und Dachschrägen!). Als Befestigungsmaterial werden korrosionsgeschützte Schrauben (z. B. Spax 5 x 50 mm) und conluto Halteteller (Ø 36 mm; Lochung: Ø 6,8 mm) verwendet. In Räumen mit erhöhtem Feuchteaufkommen (Bad / Küche) werden korrosionsfreie Befestigungen benötigt. Sollen die Platten geklammert werden, sind geprüfte Breitrückenklammern (26 mm Breite, 45-65 mm Länge) zu verwenden. Die Klammern werden parallel mit einem Abstand von 10-15 mm zum Plattenrand ausgerichtet. Der Verbrauch an Klammern ist den Tabellen zu entnehmen. Die Einstellung des Klammergerätes sowie die Druckeinstellung sollten vorab ausprobiert werden.
Zur Sicherheit können die 16 mm Lehmbauplatten zusätzlich geklebt werden. Eine Ausnahme bilden Holzwerkstoffplatten, auf diesen wird die Lehmbauplatte nur geschraubt oder getackert, nicht verklebt. Zwecks Entkopplung ist das Antackern der Verschraubung vorzuziehen.

Installation und Befestigung von Gegenständen

Heizungs-, Wasser- und Gasleitungen werden wie im Trockenbau üblich untergebracht. Steckdosenöffnungen können mit der Lochsäge geschnitten und müssen zur Verstärkung mit einem Holzwerkstoffstreifen hinterlegt werden. Zur Befestigung von Bildern, Lampen und anderen leichteren Gegenständen können Schrauben und Dübel verwendet werden. Bei schweren Gegenständen wie Heizkörpern, Hängeschränken usw. müssen in der Unterkonstruktion entsprechende Hölzer oder Profile vorgesehen werden.

Lehmbauplatten und Bäder, geht das?

Lehmbauplatten können auch in Bädern außerhalb der mit fließendem Wasser in Berührung kommenden Bereiche eingesetzt werden. Durch die guten feuchteregulierenden Eigenschaften ist der Einsatz der Lehmbauplatten gerade in diesen Räumen sinnvoll. Die Gefahr der Schimmelbildung, die durch den Einsatz falscher Baustoffe oft genug auftritt, besteht bei der Verwendung von Lehmbauplatten bei "normaler Nutzung" der Räume nicht.

Oberflächenbearbeitung

Nach dem Anbringen der Lehmbauplatten kann direkt mit dem Verputzen begonnen werden. Dies erfolgt in zwei Arbeitsschritten. Der erste Arbeitsschritt kann auf zwei unterschiedliche Weisen ausgeführt werden. Die einfachere und sichere Variante ist die Verspachtelung der Fläche mit Lehm-Feinputz inklusive Einarbeiten eines vollflächigen Armierungsgewebes. Hierdurch wird die Gefahr der Erhöhung durch überlappende Gewebestreifen verhindert. Die Lehmbauplatte wird leicht angenässt (bei zu starkem Anfeuchten wird die Platte plastisch) und das Gewebe mit Lehm-Feinputz sorgfältig eingeputzt. Die zweite Möglichkeit ist das Verspachteln mit Fugenarmierung. Hierfür wird ein Gewebestreifen über die Plattenstöße gelegt und mit einer Schlämme aus Lehm-Feinputz eingestrichen. Wichtig: Das Gewebe nicht überkreuzen, eine doppellagige Gewebeschicht führt zu einer Erhöhung der darauf folgenden Putzschichtstärke. Auch hier ist vollflächig zu arbeiten, d.h. die Fläche ist ebenfalls mit Material aufzufüllen. Dadurch wird eine bessere Ebenheit und ein ausgeglichenes Feuchteverhalten erreicht. Nach vollständiger Trocknung der ersten Putzlage oder der Verspachtelung wird eine zweite Lehmputzschicht aus Feinputz in einer Stärke von 2-3 mm aufgetragen. Es ist auch möglich, diese Putzschicht mit einem conlino Lehm-Edelputz auszuführen, jedoch ist hierfür als erster Arbeitsschritt immer eine flächige Verspachtelung der Lehmbauplatten mit Lehm-Feinputz nötig. Die Lehmbauplatten können ebenfalls mit Lehm-Oberputz verputzt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass dieser im Besonderen bei der 16 mm Platte nicht zu dick aufgebracht wird (d ≤ 5 mm), da die Gefahr der Durchfeuchtung und somit auch der Verformung besteht. Die erdfeuchten Lehmputze terra grob und fein sind ebenfalls einsetzbar. Erdfeuchte Lehmputze sind für offene Putzmaschinensysteme geeignet und trockene Lehmputze für geschlossene Putzmaschinensysteme wie z.B. die G4 und G5. (Weitere Informationen zur Verarbeitung mit Putzmaschinen siehe das Arbeitsblatt hierzu.)

Farben und Co

Als Endbeschichtung auf Lehm-Feinputz oder Lehm-Oberputz wird die conlino Lehmfarbe oder der conlino Lehm-Streichputz aufgestrichen. Als deckende, diffusionsoffene Anstriche ergänzen sie die positiven raumklimatischen Eigenschaften der Lehmbauplatte und des Lehmputzes.



undefinedzum nächsten Menüpunkt "Tipps, Tricks und worauf es noch ankommt"

Hier geht’s
zu den Produkten

Moderne Lehmbaulösungen
mehr

Arbeitsblatt Lehmbauplatte

Arbeitsblatt 3.1
mehr

Händlersuche

Finden Sie conluto-Partner in Ihrer Nähe
mehr

Verbrauchsrechner

Berechnen Sie die für Ihr Vorhaben benötigte Materialmenge
mehr

Ausschreibungstexte

für Ihre Bauvorhaben in gängingen Formaten wie GAEB, PDF, DOC, etc.
mehr