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Leichtlehm-Innenschale

> Wichtige Vorüberlegungen

Fußpunktausbildung
Fußpunktausbildung

Sockel- und Fußpunktausbildung

Die Gründung des Innenschalen-Fußpunktes ist ein Faktor, der vor der Ausführung der Arbeit an der Innenschale berücksichtigt werden muss. Wird die Vorsatzschale auf Materialien gegründet, die eine eigene Kapillarität vorweisen (Bodenfundamente aus z.B. Beton), so muss der Fußpunkt durch eine kapillarbrechende Schicht geschützt werden (z.B. durch bituminös gebundene Pappe). Sollte die Bodenplatte fehlen, oder sind Arbeiten in den Obergeschossen vorgesehen, kann das Gewicht der Innenschale dadurch abgefangen werden, indem auf den Deckenbalken verlegte Bohlen angebracht, oder Kanthölzer dementsprechend verschraubt werden. Die Unterkonstruktion wird nur zu einem geringen Teil mit der wirkenden Druckkraft belastet, da die Innenschale eine zusätzliche Stabilität durch Abstützung an Aufkantungen (z.B. Fachwerkriegel) erfährt.

Deckenbalken

Die Kontrolle der Deckenbalken im Auflagebereich muss vorab erfolgen. Sind die Balken intakt, müssen sie vor Lufteinströmung durch Fugen geschützt werden. Die Balkenköpfe müssen möglichst luftdicht abgeschlossen werden. Ein Ausstopfen mit conluto Stopfwolle aus Hanf (conluto Art. Nr. D35.035) und ein Einputzen mit Lehmputz sorgt für Luftdichtheit und verhindert ein Hinterströmen durch feuchte Raumluft.

Elektro- und Installationsleitungen

Grundsätzlich gilt es, in die Dämmlage so wenig wie möglich einzugreifen. Es wird angeraten, so viele Leitungen wie möglich auf die Innenwände zu legen und dadurch die Maßnahmen in der Dämmebene zu reduzieren. Heizungsleitungen an den Außenwänden lassen sich ohne viel Aufwand durch einen Rücksprung im Bereich des Fußpunktes realisieren – dabei ist die Dämmung so wenig wie möglich zu verringern. Die spätere Befestigung der Fußleisten sollte vorher geklärt werden. Diese Arbeiten sind in der Regel einfach zu bewerkstelligen. Ob sich allerdings für Vor- und Rücklaufleitungen von Heizkörpern der Einsatz von Installationsschächten lohnt, ist im Einzelfall zu prüfen. Ansonsten ist, wie bei den Elektroleitungen auch, ein nachträglicher Einbau möglich. Elektroleitungen sollten bevorzugt auf der Dämmung verlegt werden, es sind demgemäß dann größere Putzstärken einzukalkulieren. Die Öffnung für Unterputzdosen lassen sich mit herkömmlichen Bohrkronen erstellen. Dabei darf die 'Dämmung nicht komplett durchstoßen werden, da sonst mit erhöhtem Tauwasseranfall zu rechnen ist.

Aufhängung schwerer Gegenstände und Befestigungspunkte

Sind Aufhängungen von schweren Gegenständen wie z.B. Heizkörper oder Hängeschränke geplant, muss an dieser Stelle eine waagerechte Bohle oder ein Kantholz vorgesehen werden. Injektionshaken sind auch eine Möglichkeit, schwere Gegenstände zu befestigen. Leichtere Gegenstände wie Bilder, Regale o.ä. können mit langen Holzschrauben in der Wand befestigt werden. Auch das Anbringen der Wandheizung erfolgt mittels Zahnschienen und Schrauben direkt auf der Dämmung.



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